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 Lost In A Dream - Gefangen Im Traumland

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Guinevere
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PostSubject: Lost In A Dream - Gefangen Im Traumland   30.01.07 21:19



Lost In A Dream – Gefangen im Traumland


29. Februar
Kinderzimmer, 21.00 Uhr

„Es ist Schlafenszeit mein Schatz?!“
„Ich bin aber noch gar nicht müde!“

Die Mutter löscht das Licht und verlässt das Zimmer.

Studentenwohnheim, 22.00 Uhr
„So genug gelernt für heute, ich geh jetzt erstmal schlafen!“
„Jetzt schon?“
„Ja, jetzt schon…ich habe morgen Prüfung und da muss ich fit sein!“

Die Studentin verlässt den Raum und geht in ihr Schlafzimmer.

Hotelzimmer, 22.30 Uhr
„Ich komme bald Heim Schatz, Morgenabend spätestens bin ich wieder da.“
Der Mann verabschiedet sich von seiner Frau und legt den Hörer auf.

Donnerstagabend – 29. Februar – 22.45 Uhr

Ein kleines Kind…
Eine Studentin…
Ein Mann…
..verlassen die reale Welt um ins Land der Träume zu kehren.


Dunkelheit…nichts als Dunkelheit und ein Gefühl, als ob es die Zeit nie gegeben hätte…Einsamkeit…und Angst. Das kleine Mädchen atmet schwer und traut sich nicht, sich zu bewegen. Die Studentin sieht sich ratlos in der Dunkelheit um, bevor sie versucht nach etwas zu tasten. Der Mann geht vorsichtig einen Schritt nach vorne und ruft schliesslich laut ins endlose Nichts hinaus. Plötzlich…ein Licht, ein Licht in der Dunkelheit. Sie alle gehen auf dieses Licht zu und erkennen bei näherem hinsehen eine Tür. Die Studentin fasst der Griff der Tür, plötzlich hört sie ein Flüstern…Flüstern in der Dunkelheit…
„Ist da jemand? Wo bin ich?“
„Ich will hier weg! Wo ist Mamma?!“

„Wer ist da? Gehen Sie weg!“, ruft die Studentin laut und angsterfüllt. Und auch der Mann hört Stimmen…Stimmen in der Dunkelheit…
„Ich will hier weg! Wo ist Mamma?!“
„Wer ist da? Gehen Sie weg!“

Und auch das kleine Mädchen wird von den Stimmen heimgesucht…
„Ist da jemand? Wo bin ich?“
„Wer ist da? Gehen Sie weg!“

Angsterfüllt blickt das kleine Mädchen um sich, doch da ist niemand…sie ist allein. Allein in der zeitlosen Dunkelheit. Erfüllt mit Gedanken der Furcht, rennt das kleine Mädchen auf die Tür zu und reisst diese auf. Auch die Studentin, deren Hand noch immer fest den Türgriff umklammert und der Mann, der die Tür bisher fragend betrachtete..öffnen diese…
Grelles, strahlendes Licht, weiss und heller als die Sonne selbst blendet die drei Menschen. Ein schrilles unglaublich hohes Pfeiffgeräusch ist zu hören, sodass sich alle Drei krampfhaft die Ohren zuhalten. Das kleine Mädchen lässt sich auf die Knie fallen und schreit…dann folgt Stille. Alles ist ruhig, so ruhig, dass sich niemand auch nur zu flüstern traut. Das kleine Mädchen steht langsam auf und sieht sich um. Es kommt ihr so vor, als wäre ihr Atem unglaublich laut, da sonst nichts zu hören ist. Als sie sich umsieht, erblickt sie einen grell-weissen Raum und weiter vorne, sieht sie einen Mann und eine junge Frau. Das Mädchen geht langsam auf die Beiden zu, doch diese nehmen das kleine Mädchen gar nicht wahr. Doch scheinbar nehmen sie sich auch gegenseitig gar nicht wahr, obgleich sie doch dicht nebeneinander stehen. Nun erst erkennt das Mädchen, dass die Beiden stumm in eine Richtung starren. Sie folgt ihren Blicken und ihre Augen werden gross…

Ein kleines Mädchen, eine Studentin und ein Mann mittleren Alters…
sind über Nacht ins Koma gefallen.


Polizeipräsidium, 16 Jahre später
Gegenwart

„Komm schon Mike…was soll das?! Vergiss die Sache!“
„Nein das werde ich nicht! Es ist dieselbe Geschichte! Es ist genau wie damals.“
„Mike hör zu, ich sage dir das jetzt als Freund okay…die Chefetage macht sich schon Sorgen um dich! Sie denken über eine “Beurlaubung“ nach.“
„Nein hör zu, es gibt Übereinstimmungen!“
„Nein! Mike, du wünschst dir, dass es mehr ist als Zufall. Das verstehe ich auch…was mit deiner Familie passiert ist…mit deiner Tochter, dass ist schrecklich. Aber ich bitte dich…hör auf nach etwas zu suchen, dass es nicht gibt!“


Michael Cameron, von allen Mike genannt, verlor vor 16 Jahren seine 12 jährige Tochter Rachel, die über Nacht auf unerklärliche Weise ins Koma fiel. Seine Frau Marie ging daran zu Grunde. Sie verlor nicht nur ihre Tochter, sondern ebenso ihren Verstand. Und nach 7 Jahren in der psychiatrischen Anstalt, übergoss sich Marie Cameron mit Benzin und zündete sich im offenen Flur, bei lebendigem Leib an. Wie sie zu dem Benzin und dem Feuerzeug kam bleibt ungeklärt, ebenso wie dies unter der Aufsicht der Wärter geschehen konnte. Nach dreijähriger Tablettensucht, bat Mike schliesslich um eine Versetzung von Illinois nach Los Angeles. Bis vor kurzem schien er weitgehend zum normalen Tagesablauf zurückgekehrt zu sein. Bis vor kurzem…bis zum 1 März, als bekannt wurde, dass erneut ein paar Menschen ungeklärt über Nacht ins Koma gefallen waren. Gegen die Erlaubnis seiner Arbeitgeber begann Mike zu rechachieren und fand mit einer guten Freundin, einer Journalistin, einige seltsame Übereinstimmungen. Mike beschloss den Fall noch einmal aufzurollen und worauf er stiess…war unglaublich!
Willst du wissen worauf er stiess?


Ein Blick lohnt sich!


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