~ Legends of Britannia ~

... frühmittelalterliches Rollenspiel zur Legende um König Arthur
 
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PostSubject: Wissenswertes   28.01.07 18:46

• Den höchsten Rang in der Gesellschaft hatte der König, gefolgt von den Bischöfen und Fürsten. Danach kam der niedere Adel und zu guter Letzt folgten die Bauern.

• Zu besonderen Anlässen gab es Turniere, die aus dem gängigen Lanzenstechen zu Pferde und individuellen Zweikämpfen bestanden.
Oftmals wurden bei solchen Wettkämpfen auch Konflikte ausgefochten.

• Arthurs Ritter trugen zumeist Kettenhemden. Erst nach seiner Krönung zum König wurden einheitliche Uniformen, die die Ritter der Tafelrunde kennzeichneten, festgelegt.

• Die Bestrafungen wurden unter König Arthur gemildert. Bei geringen Vergehen musste man eine Geldbuße abgeben oder ein paar Stunden am Strafpranger verbringen, nur bei wirklich schwerwiegenden Verbrechen war das Auspeitschen, Brandmarken oder Abschneiden von Gliedmaßen Gang und Gäbe.
Bei Frevel und Verrat war die Todesstrafe fällig.

• Die Nahrung der Bauern bestand damals hauptsächlich aus grobem Roggenbrot. Sie nahmen kaum Obst und Gemüse zu sich, auch Fleisch war eine ausgesprochene Seltenheit.
Am Hof hingegen herrschte ein Überfluss an Köstlichkeiten: teures Weißbrot, Wild und Geflügel, Wein, Met und Bier sowie Gewürze und Süßigkeiten aus fernen Ländern waren keine Seltenheit.
Gekocht wurde über offenem Feuer, frisches Fleisch briet man am Spieß, eingesalzenes wurde in großen Töpfen geschmort.

• Die mittelalterlichen Behausungen waren zwar nicht klein, aber sehr spartanisch eingerichtet. Die Schlafkammer der Hausherren befand sich unter dem Dachboden, Wohnraum, Küche und Arbeitsraum lagen im ersten Stock. Handelte es sich um das Haus eines Kaufmannes, dann befand sich der Laden im Erdgeschoß.

• Hospitäler wurden von dem jeweilig heimischen Orden geleitet und waren öffentlich zugänglich. Patienten dieser Einrichtungen stammten meistens aus der untersten Schicht. Reichere Bürger konsultierten einen Bader oder einen Doktor, der König hatte seinen eigenen Leibarzt.
Eine weit verbreitete Heilmethode war damals der umstrittene Aderlass, auch Kräuter setzte man gerne ein.

• Im Mittelalter gab es eine feste Kleiderordnung, die besagte dass sich die Bürger Britanniens nur standesgemäß kleiden durften, das hieß zum Beispiel, dass eine reiche Kaufmannsfrau sich nicht wie eine Edelfrau kleiden durfte und ein Pfarrer nicht wie ein Laie. Gelb war damals die Schandfarbe und blieb niederen Dirnen vorbehalten.

• Gesellschaftsspiele waren weit verbreitet. Während sich die Erwachsenen mit Brett- und Ballspielen die Zeit vertrieben, spielten die Kinder mit Reifen, Kreiseln, Murmeln und Puppen. Die Jungen wurden zum Boxen oder Ringen ermutigt.
Die Adeligen vertrieben sich ihre Zeit mit der Jagd.
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